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Dornier MedTech bringt neue Bildnachbearbeitungssoftware für die Urologie auf den Markt, um die Ergebnisse der Nierensteinbehandlung zu verbessern

Dornier Dgu Launches

Hamburg, 18. September 2019 – Dornier MedTech (Dornier), ein globales Urologieunternehmen und führend in der Behandlung von Nierensteinen, hat heute die neue OptiVision-Technologie für den Dornier Delta® III vorgestellt. OptiVision ist die erste Software zur Bildnachbearbeitung, die speziell dafür entwickelt wurde, die Ergebnisse bei der Steinzertrümmerung zu verbessern. Das Produkt wird in Europa sofort verfügbar sein.

OptiVision wurde in Zusammenarbeit mit über 20 führenden Urologen aus der ganzen Welt entwickelt und bietet Urologen mehr Klarheit bei der Visualisierung während der Behandlungen mit extrakorporaler Stoßwellenlithotropsie (ESWL). Die Software OptiVision ist auf dem neuen Dornier Delta® III installiert und verarbeitet und optimiert während der Radiografie gewonnene Bilder. Dadurch wird die Genauigkeit bei der erstmaligen Ortung des Steins verbessert, der Urologe erhält in Echtzeit Feedback über den Fortgang der Steinzertrümmerung und kann eine präzise Evaluierung der Behandlungsergebnisse vornehmen.

Prof. Dr. Kemal Sarica, EULIS Chairman, Co-Chairman von IAU und Urology und Benutzer von OptiVision meint dazu: OptiVision führt bei Abdomenübersichtsaufnahmen zu wesentlich klareren Bildern, auf deren Basis bessere Behandlungserfolge erzielt werden. Urologen können mit Hilfe dieser Software eine zuverlässige Planung der ESWL-Behandlungen und Nachbehandlungen durchführen.“

 Harnsteine variieren in Größe, Form und Dichte und sind zuweilen durch Knochenstrukturen und Darmgase schlecht sichtbar. Die Radiologie ist ein in der Diagnose von Nierensteinen häufig verwendetes bildgebendes Verfahren. Trotzdem können geringe Sensitivität und Spezifität dazu führen, dass kleine Steine verfehlt werden und manche Steine kaum sichtbar sind. OptiVision verwendet Algorithmen zur Analyse von Bildrauschen, Helligkeit und Kontraststärke, optimiert die Klarheit und entfernt unnötige Ablenkungen. So kann sich der Urologe im Verlauf der Behandlung an einem schärferen Bild orientieren. Besonders deutlich werden diese Vorteile bei Problemfällen, zum Beispiel bei adipösen Patienten, bei Patienten mit starken Darmgasen oder überlagernden knöchernen Strukturen. Dornier hat OptiVision mit einer Ein-Klick-Funktion ausgestattet, mit der Bilder in weniger als einer Sekunde optimiert werden können.

Georg Frosch, Assistant General Manager EMEA, Dornier MedTech, sagt dazu: „Die Markteinführung von OptiVision, der ersten Software für die Bildnachbearbeitung, bietet dem Urologen in jeder Phase der Steinzertrümmerung die dringend notwendige Klarheit. OptiVision ist das jüngste Beispiele für unser Bestreben, dort Antworten zu finden, wo Urologen den dringendsten Bedarf an wegweisenden Technologien und verlässlichen Lösungen haben. So werden die Verfahren einfacher und effizienter und der Patient profitiert letztendlich vom verbesserten Behandlungserfolg.“

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